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Geduld und Selbstbeherrschung sind nicht angeboren

Ungeduldig zu sein und etwas sofort haben zu wollen, ohne die Zeit abzuwarten, die es in vielen Situationen einzuhalten gilt, ist etwas sehr typisches für kleine Kinder. Ihr Zeitgefühl ist ein anderes, als das der Erwachsenen. Und die Zeit, die es abzuwarten gilt, wird für die Kleinen oft zur Tortur. Sich daran zu gewöhnen, dass Bedürfnisse in vielen Situationen aufgeschoben werden müssen, ist unumgänglich und gehört zur Realität des Lebens dazu.

Eltern sollten bereits im frühkindlichen Alter ihrer Kinder damit beginnen, ihnen das wertvolle Konzept der Geduld und Selbstkontrolle näher zu bringen. Bereits ab dem zweiten, dritten Lebensjahr ist das Kind mit unserer Hilfe in der Lage, begrenzt Geduld zu entwickeln.  Geben wir den Kindern alles, was sie haben wollen „sofort“, sind immer sofort zur Stelle, erziehen wir sie zu intoleranten Kindern.

Wenn die Eltern früh damit beginnen, das Fundament für Geduld und Selbstkontrolle zu legen, werden bei den Kindern die Problemlösungsfähigkeit und ein ruhiger, sozialer Umgang mit seinen Mitmenschen gefördert. Das Kind wird es in den ersten Lebensjahren lernen, immer geduldiger zu sein. Doch erst um das sechste Lebensjahr ist das Kind so weit, dass es bewusst warten kann und zudem versteht, warum es in einer Situation geduldig sein soll.

Hier sind einige Strategien, die helfen, Geduld zu erlernen:

Lebe es vor! Um Ruhe und Geduld von einem Kind zu erwarten, sollte man sich als Eltern auch genau so verhalten, denn Kinder lernen nun mal am meisten durch das Nachmachen der Eltern. Geht man mit den Kindern selbst ungeduldig um, sendet man seinem Kind die Botschaft, dass ungeduldiges Verhalten akzeptabel ist. Und das ist in unserem Zeitalter geprägt durch Stress und ständige Erreichbarkeit, alles sollte am besten schon gestern erledigt worden sein, alles ist wichtig, nicht immer ganz einfach! Oder sollte man doch seine Prioritäten anders setzen, seine Ansprüche überdenken oder seine eigenen Entspannungsstrategien überprüfen? Wenn wir gereizt reagieren, wenn wir im Stau stehen, wenn wir mit Ungeduld reagieren, wenn die Kinder mehr Zeit zum Essen brauchen, dann leben wir keinen ausgeglichenen Erwachsenen vor und übertragen dabei auch noch eigenen Stress und Ängste auf das Kind. Gewinnt die Geduld dann doch mal die Oberhand, sollten wir uns bei den Kindern dafür entschuldigen.

Routine hilft den Kindern, zeitliche Abläufe des Alltages zu erfassen. Ohne einordnen zu können, was es genau heißt, lernen sie bereits ab dem sechsten Monat, dass auf eine Aktion eine weitere folgt. Hört das Kind das Badewasser einlaufen und Mama zieht es aus, hat es gelernt, dass es gleich gebadet wird. Wird der Rollladen hochgezogen, ändert sich das Licht und Mama nimmt mich gleich aus dem Bett. Durch diese routinierten Abläufe wird der Alltag strukturiert, und die erste Form von Geduld wird erlernt.

Der Alltag sollte so organisiert werden, dass sehr lange Wartezeiten möglichst im frühen Alter vermieden werden. Bei unvermeidbaren Situationen, wie z. B. Wartezeiten beim Arzt, längere Autofahrten, das Anstehen an der Schlange im Supermarkt oder beim Bäcker, sollte mit den Kindern gesprochen, ihnen vorgelesen oder gespielt werden.
Es kann dem Kind der zeitliche Ablauf erklärt werden, was gerade passiert: „Wir stehen in der Supermarkschlange und sind bald dran, vor uns sind noch vier Einkäufer, wenn wir gleich drankommen, dann legen wir unsere Einkäufe auf das Band, …“Lasocki Oxa Est Schwarz 04 Stiefeletten vmOwN80ny
Spiele können sein:  Autos zählen, “Ich sehe was, was du nicht siehst“, o. ä. …

Ab etwa dem zweiten Lebensjahr können wir mit einfachen Dingen beginnen, den Kindern beizubringen, einige Minuten zu warten, z. B. bis es seinen Nachtisch bekommt oder bis wir mit ihm spielen können, weil wir gerade noch eine andere Tätigkeit abschließen müssen, z. B. das Einräumen des Geschirrspülers. Ruft das Kind, dann sollte es zunächst durch die elterliche Stimme hören, dass es gehört wurde und kurz abwarten muss. Zu Beginn kann es sein, dass es dennoch die sofortige Aufmerksamkeit fordert. Aber mit der Zeit wird es sich daran gewöhnen, einige Minuten abzuwarten. In der ersten Zeit sollte man sein Kind nicht zu lange warten lassen, es sollte sich wirklich nur um wenige Minuten handeln. Schritt für Schritt sollte die Wartezeit verlängert werden, bis das Kind es gelernt hat, abzuwarten. Zwei Dinge sind zu beachten: Es sollte am Anfang die elterliche Stimme hören, die ihm sagt, dass es kurz warten muss, dass man aber in Kürze bei ihm bist. So fühlt sich das Kind trotz Wartezeit mit seinem Anliegen ernst genommen. Nach Ablauf der Wartezeit ist es wichtig, dass das Versprechen eingelöst wird und dem kindlichen Bedürfnis nachgegeben wird.

Kinder beginnen mit zunehmendem Alter, Zeitbegriffe wie „gestern“, „morgen“, „nachher“ oder „gleich“  zu verstehen. „Gleich“ bedeutet zunächst für ein Kind, es muss nur wenige Sekunden oder Minuten warten. Daher sollte der Begriff sparsam eingesetzt werden. Gebt Euren Kindern konkrete und altersgerechte Zeitangaben vor, damit sie ein Gefühl dafür entwickeln können.Lasocki Oxa Est Schwarz 04 Stiefeletten vmOwN80ny

Es ist nicht zu empfehlen, kleineren Kindern aufregende Ereignisse verfrüht anzukündigen. Es ist besser zu sagen: „Morgen gehen wir in den Zirkus“, statt “Nächste Woche gehen wir in den Zirkus“. Auch positive Aufregung bedeutet für den Körper Stress und Unruhe.

Zeige dem Kind im Alltag, dass in vielen Situationen abgewartet werden muss und kommuniziere es ihm dabei. Beim Einsteigen in den Fahrstuhl oder den Bus muss gewartet werden, bis die anderen Leute ausgestiegen sind, in der Supermarktschlange, beim Arzt.

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Ab etwa dem vierten Lebensjahr sind die Kleinen erst in der Lage, genügend Einfühlungsvermögen zu entwickeln, um sich vorzustellen, was andere fühlen oder denken.
Dann erst können sie verstehen, dass Bedürfnisse anderer manchmal Vorrang haben und im Anschluss erst die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden können. Außerdem verstehen sie zunehmend, wann es ihnen Vorteile bringt, abzuwarten.

Und wenn der Wut- oder Trotzanfall dennoch kommt? Konsequent und wenn möglich ruhig bleiben, was nicht immer einfach ist! Sage ihm mit ruhiger Stimme, es soll bis zehn zählen, tief ein- und ausatmen, o. ä., damit es sich beruhigen kann. Bei kleineren Kindern, die noch nicht zählen können, gilt es, den Fokus auf etwas anderes zu lenken, damit es aus dem Erregungszustand herauskommt und sich beruhigt.

Doch Achtung! Man sollte nicht überrascht sein, wenn eines Tages das Kind antwortet: „Warte kurz, ich komme gleich; ich bin nervös und muss mich erst beruhigen.“ oder „Mama, du bist ganz schön ungeduldig, beruhige dich erstmal!“ Als Elternteil reagiert man zunächst überrascht oder genervt, da wir uns gemaßregelt fühlen. Dabei bieten uns die Kinder einen Spiegel und die Chance, selbst geduldiger und entspannter zu werden!

Ich wünsche Euch viel Geduld bei der Kunst, Eure Kinder zu erziehen!

Antje del Molino

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